23.04.2016 Wanderung Natursteig Sieg

Das Stadtgebiet Siegburg am Hotel „Siegblick“ verlassend beginnt der Natursteig Sieg beim“Haus zur Mühlen“, welches erstmals 1312 im Besitz der Abtei Michaelsberg erwähnt wurde. Seit 1930 ist das Haus zur Mühlen im Besitz der Kölner Alexianer, einer katholischen Ordensgemeinschaft für Laienbrüder in der Krankenpflege, die hier ein Seniorenheim betreiben.

Die Strecke führt direkt durch einen alten Mischwald mit Buchen, Eichen und Kiefern. Die Wege sind mit Tannennadeln bedeckt und angenehm zu gehen. Schatten oder Halbschatten sorgen auch an heißen Tagen für ein gutes Wanderklima.

Am Feuchtgebiet im Hufwald, ein beiliegendes Sumpfgebiet, vorbei führt der Natursteig an den Ortsrand von Kaldauen, einem Stadtteil von Sieburg. Kaldauen wird am Waldrand in nördlicher Richtung umrundet, um ins Wahnbachtal vorzustoßen. Der Natursteig überquert über eine Brücke den Wahnbach und folgt ihm auf seinen letzten Metern bis zur Mündung in die Sieg. Dabei passiert er das Kloster Seligenthal. Es wurde 1231 als erstes Franziskanerkloster nördlich der Alpen durch Graf Heinrich III. von Sayn gestiftet. Kloster Seligenthal erhielt 1255 eine Klosterkirche, die heute St. Antoniuskirche von Seligenthal ist. 1709 wurde mit der Rochuskapelle eine weitere Kirche gebaut, die noch heute Ziel vom Wallfahrten ist. Heute werden neben der St. Antonius Kirche und der Rochuskapelle die weiteren Gebäude der ehemaligen Klosteranlage für die Gastronomie genutzt.

Das letzte Stück leitet der Natursteig Sieg parallel zum Lauf der Sieg nach Weingartsgasse und erreicht damit das Stadtgebiet von Hennef. Im Gasthaus „Sieglinde“, direkt an der Sieg, war die wohlverdiente Einkehr der Wandergruppe.
Über die Fußgängerbrücke die Sieg zu queren und den Bahnhof Hennef für die Rückfahrt nach Köln anzusteuern war ein gelungener Wandertag beendet.

Helmut Wemmer
09.05.2016

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