13.10.2016 Museumsführung: Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen

Gasometer Oberhausen
Gasometer Oberhausen

Bei stürmischen Herbstwetter und kühlen Temperaturen startete eine Gruppe Oldies mit einem   Youngster Enkelkind mit zwei Pkws von Köln nach Oberhausen. Das Interesse von Eltern, Großeltern und Kindern in den Herbstferien diese Ausstellung Wunder der Natur zu besuchen, war groß , entsprechend lebhaft ging es in dem hohen Innenraum des Gasometers zu, keine andächtige Stille vor den  Exponaten sondern lebhaftes Treiben mit vielen Fragen und vielen Ahs und Ohs!

Der Führer unserer Gruppe erwartete uns außerhalb der warmen Räume des Gasometers und startete die Führung mit Erläuterungen zum Bau und der ehemaligen Funktion des Gasometers. Diese Hinführung in die Industriegeschichte des Ruhrgebiets ging dann in der Halle weiter indem die heutige Konstruktion im Inneren erläutert wurde und klar wurde wieviel technische Voraussetzungen geschaffen werden mussten um überhaupt den Gasometer als Ausstellungshalle  zu nutzen.

Blick vom Gasometer Oberhausen
Blick vom Gasometer Oberhausen

Die Führung durch die eindrucksvolle Sammlung von Fotographien und anderen Exponaten begann natürlich bei der Entwicklung des Menschen sein Wachsen bis hin zur Geburt, zu beobachten in einer Dreidimensionalität und im Zeitraffer. Ähnliche Eindrücke dann in der Natur- und Pflanzenwelt, in zigfacher Vergrößerung und auch im Prozess des Werdens und Vergehens aber auch in Aufnahmen eines besonderen Moments, z.B.  bei der Jagd  oder der Brautwerbung. Die thematische Lenkung durch die Führung erleichterte die Orientierung und eine Einordnung der Vielfalt der Eindrücke.

Abschließend dann der eindrucksvolle Blick auf unseren blauen Planeten von unten aber auch von oben, je nach Mut und Ausdauer sich beim Aufzug anzustellen. Aber man konnte auch die Außentreppe um den Gasometer herum nutzen. Hier eröffnete sich ein wirklich beeindruckender weiter Blick über das Ruhrgebiet.

Der anschließender Spaziergang entlang des Rhein-Herne –Kanals war dann erholsam, vorher musste aber noch der  Versuchung widerstanden  werden, sich als Youngster im Klettergarten zu erproben.  Das abschließende Mittagsmahl im  Schloss Oberhausen versöhnte alle mit den kühlen Temperaturen und ließ Zeit zum Austausch über das Erlebte.

Dr. Margot Sieger


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